# 9
Leinwände mit Dornen
Ein Dorn im Auge führt zu
negativem Sehen.
# 17
Installation
Den Kopf überlisten, um vom
emotionalen Schmerz abzulenken.

# 10
Plüschbär gefüllt mit 1600
Tabletten Baldrian.
Nach links drehen, nach rechts Drehen, Schaafe zählen und weiterdrehen.
Und nichts passiert.
Sorgen, Probleme, Depressionen, Angst, Stress, Schuldgefühle, Konflikte und andere Faktoren lösen Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen aus.
„Betroffene liegen quälend lange wach, in Extremfällen sogar stundenlang, bis sie einschlafen, oft nach ungewohnter körperlicher oder geistiger Anstrengung. Teilweise fühlen sie sich unruhig und machen sich in dieser Wachphase viele Gedanken. Sie können nicht abschalten und sagen sich, dass es vernünftiger ist, einzuschlafen. In Extremfällen kommt es zu einer Art Schlaflosigkeit. Die eine Seite versucht einzuschlafen, die andere hält sie davon ab. Die Gedanken und Gefühle, die normalerweise im REM-Schlaf verarbeitet werden, kommen quälend in unwirklichen Phantasien vor das innere Auge des Betroffenen. Ab etwa 3 Stunden Schlaflosigkeit ist es beinahe unmöglich, noch einzuschlafen. Oft schlafen betroffene Personen die ganze Nacht nicht ein. Besonders unangenehm ist daraufhin der nächste Tag.“ (Zitat Wikipedia)
Als Ausweg zur Schlaflosigkeit greifen viele Menschen zu Schlafmitteln.
Anfangs wirkt es erleichternd, jedoch kann es bei übermäßiger Einnahme suchtfördernd entwickeln.
Objekt # 10 besteht aus einem mit 1600 Baldrian-Pastillen ausgestopften Bären.
Der Bär ist die Assoziation zum Bett /Schlaf/ nächtlicher „Schlafbegleiter“ in Kindeszeiten.
Baldrianpastillen beinhalten das pflanzliche Heilmittel Baldrian, welches als mildes Beruhigungs- oder Schlafmittel in der Medizin eingesetzt wird.
# 14
Gipsskulptur
„Angst haben wir alle. Der
Unterschied liegt in der Frage wovor.“
Frank Thiess
„Angst ist eine antizipatorische Furcht, die nicht an ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation gebunden ist."
Prüfungen, Phobien, psychische Vorbelastungen und andere Optionen können der Auslöser der Angst sein.
Man ängstigt sich, wenn man einen schädlichen oder bedrohlichen Reiz vorraussieht.
Der größte Teil des psychopathalogischen Verhaltens ist in dem Moment der Wunsch vor der Angst zu entfliehen.
Der Betrachter betritt einen kleinen weißen Raum und entdeckt in einer der Ecken einen kleinen, weißen Hasen sitzen. Direkt über dem Eingang ertönen mehrere beängstigende Geräusche. Die Körperhaltung des Hasen ist gekrümmt, seine Ohren sind angelegt. Bei genauem Betrachten, wird erkannt, dass das keine natürliche Schreckhaltung für einen Hasen ist -ein Hase würde seinen kompletten Körper auf den Boden pressen, die Augen aufreißen und seine Ohren Fest an seinen Körper anlegen. Vielmehr erinnert sie an die, eines kleinen, ängstlichen Kindes. Seine Augenlieder sind ängstlich zu einem Dreieck geformt und seine Pfoten hält er wie Hände schützend vor seinen Körper.
Der Betrachter soll sich, anhand der Atmosphäre –alles ist weiß und steril- und in Verbindung der gruseligen Geräusche im Raum, emozional in die Gefühlslage des Hasen hineinversetzten können.